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Geschichte

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Der ursprüngliche Name von Alonnisos war IKOS.

Dieser altertümliche Name stammt von dem Anführer der Proto-Griechen ab, die sich auf der Insel niedergelassen hatten. Später wurde sie „Achilliadromia“ genannt, im 16. Jh. jedoch wird sie als „Diadromia“ oder „Chiliadromia“ aufgeführt.

Ihre heutige Bezeichnung bekam die Insel um 1831.

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Die Insel IKOS wird im Altertum als eine für die Herstellung von Wein bekannte Region aufgeführt. Bruchstücke von Henkeln, die das Sigel IKION trugen, wurden in Kertsch auf der Halbinsel Krim, in Elisavetovsko nahe der russischen Stadt Rostow, auf dem Athener Markt, in Kerameikos in Pella und im ägyptischen Alexandria gefunden.

Es scheint, dass dieses auf der Insel hergestellte Produkt von hervorragender Qualität war, weshalb es zu so großer Blüte kam. Die Geschichte von Alonnisos reicht jedoch noch tiefer bis ins Mittelpaläolithikum (100.000 – 35.000 vor Christus). Das belegen archäologische Funde – hauptsächlich Werkszeuge – die in Kokkinokastro aufgefunden wurden und die ältesten Lebenszeugnisse in der Ägäis darstellen. Den Schädel, der in der Höhle des Zyklopen auf Gioura gefunden wurde, schätzen die Wissenschaftler älter ein als den Schädel, der in der Höhle der Petralonen gefunden wurde.

Großen archäologischen Reichtum jedoch birgt auch der Meeresgrund. Man schätzt mehr als 400 gesunkene Schiffe hier auf dem Grund des Meeres. Aufgrund ihrer hervorragenden Lage in der Ägäis war die Insel ein Knotenpunkt der Seefahrt, deswegen stießen die Schiffe hier sehr oft wegen der heftigen Winde auf Riffe und gingen unter. Zwei von ihnen (eines nahe der Insel Peristera/5. Jh. vor Christus; das zweite nahe Faggrou an der Insel Kyra- Panagia) werden von der Organisation für Unterwasserantiquitäten (Department of Underwater Antiquities) geborgen.

Ancient to handle amphora from the Bay Tsoukalia Alonnisos

 

 

Die Geschichte der Insel setzt sich fort in der klassischen und hellenistischen Epoche, und im Weiteren mit einer langjährigen menschlichen Existenz in den römischen und mittelalterlichen Jahren und bis in die heutige Zeit.

Aus diesem und vielen weiteren Gründen lohnt es sich, die Insel zu besuchen!